imalter

Veränderung des Stoffwechsels im Alter – Was es zu beachten gilt!

Die Schweiz wird älter und älter. Gemäss Bundesamt für Statistik hat die Anzahl der über 65-Jährigen in der Schweiz weiter zu genommen (1). Die Gesundheit und das Wohlbefinden im Alter (ab 65 Jahren) hängen auch stark davon ab was gegessen wird. Doch was passiert genau mit dem Körper im Alter bzw. inwiefern verschiebt sich das körperliche Anforderungsprofil?

Körperliche Veränderung

“Mein Stoffwechsel ist auch nicht mehr derjenige einer 20-jährigen”. Dieser und ähnliche Sätze hören wir immer wieder von unseren Kunden und Kundinnen. Natürlich verändert sich der Körper mit dem älter werden.

So ist z.B. bereits mit einem Alter von 30 Jahren die grösste Knochendichte erreicht. Danach überwiegt wieder der natürliche Abbau. Auch die Magenschleimhaut bildet sich im Alter zurück und die Absorption von Vitamin B12 verschlechtert sich. Weiter geht der Übergang ins Rentenalter meistens mit einer Reduktion der körperlichen Aktivität einher. Erschwerend kommt dazu, dass sich die Verdauung verlangsamt und entsprechend trifft ein längeres Sättigungsgefühl ein. Eine stetige Verschlechterung des Geruchs- und Geschmackssinnes führt zudem zu weniger Appetit. In Kombination mit einer unausgewogenen Ernährung resp. Nährstoffaufnahme fördert dies wiederum die Abnahme der Muskulmasse und des Energiebedarfs insgesamt. Die Abwärtsspirale mit dem Resultat schlechteres Wohlbefinden und geringere Lebensqualität hat begonnen.

Dabei erstaunt es immer wieder wie schnell diese Alterungsprozesse durch einen unausgewogenen Lebensstil eintreffen. Genauso verblüfft sind wir und unsere Kunden jedoch jeweils über die Verlangsamung der abbauenden Prozesse und verbesserten Lebensqualität, welche bei einem optimierten Lebensstil eintreffen.

Worauf gilt es speziell zu achten?

Die Ernährungsfachgesellschaften legen das Hauptaugenmerk darauf den Muskelabbau zu verhindern. Somit soll dem Sturzrisiko entgegengewirkt und gleichzeitig die Mobilität im Alter gesichert werden. Um den Eiweissbedarf zu decken, sollten deshalb zu jeder Hauptmahlzeit eiweissreiche Lebensmittel, wie z.B. Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte, Tofu oder Quorn gegessen werden.

 Zwei wesentliche Aspekte gilt es dabei jedoch zu beachten:

 

  1. Wie hoch ist der eigentliche Energie- und Eiweissbedarf? Hauptsächlich ist der Bedarf von der körperlichen Aktivität und des Zustandes des eigenen Stoffwechsels abhängig. Dieser ist jedoch sehr individuell und variiert stark. Wird z.B. der körpereigene Energieverbrauch nicht gedeckt, werden die körpereigenen Eiweisse unter Umständen als Energiequellen herangezogen. Der Eiweissbedarf steigt.
  2. Funktioniert der Stoffwechsel nicht, dann leidet sowohl die Verdauung wie auch das Hungergefühl. Was wiederum den Konsum der Eiweisse, welche typischerweise ein grosses Volumen mit sich bringen, erschwert.

 

Deshalb überprüfen wir bei betteryou mittels Spiroergometrie den Stoffwechsel sowie den effektiven Energie- und Eiweissbedarf. Ist dieser intakt sorgt er dafür, dass die Verdauung und das Hungergefühl vorhanden und somit die optimale Nährstoffaufnahme realistisch bleibt. Dem Muskelabbau wird also entgegengewirkt.

 Fazit:

Ein funktionierender Stoffwechsel stellt die Basis für ein gesundes Altern. Ist der individuelle Energie- und Eiweissbedarf bekannt, kann die Makronährstoffverteilung (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiss) optimal darauf ausgerichtet werden. In einem zweiten Schritt lohnt es sich dann die kritischen Mikronährstoffe im Alter optimal einzustellen. Mehr dazu erfährst du in meinem nächsten Blogbeitrag.

Bleib gesund und trage dir Sorge!

Ben

  1. https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/aktuell/neue-veroeffentlichungen.assetdetail.12247181.html

 

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